Antrittsbesuch bei BMW
Im November hatten der Finanzvorstand der Stiftung AWE, Matthias Doht sowie die beiden Geschäftsführer Dr. Jessica Lindner-Elsner und Enrico Martin die besondere Gelegenheit, die Zentrale der BMW Group Classic in München zu besuchen.
Empfangen wurde die Delegation im historischen Gebäude von BMW Classic durch Rainer Wenleder, BMW-Kuratoriumsmitglied der AWE-Stiftung und Tatjana Otto, Leiterin des BMW-Archivs. Bereits am ersten Tag öffnete sich für die Gäste ein faszinierendes Fenster in die Welt der historischen automobilen Schätze: Das BMW-Archiv sowie das weitläufige Gelände an der Moosacher Straße wurden ausgiebig erkundet. Zahlreiche Archivmitarbeitende standen Rede und Antwort, erklärten Arbeitsprozesse und gewährten spannende Einblicke in die professionelle Lagerung des Archivguts. Besonders Dr. Jessica Lindner-Elsner konnte wertvolle Inspirationen mitnehmen und entdecken, welches Potenzial in den Archivstrukturen der BMW Group Classic steckt.
Der zweite Tag begann eindrucksvoll mit einem zweieinhalbstündigen Besuch im BMW-Museum. In aller Ruhe tauchte die Eisenacher Delegation in die Präsentationswelt des Museums ein – von den ausgestellten Fahrzeugikonen über die dramaturgische Gestaltung der Räume bis hin zu den detailreichen Beschreibungen. Museumsfachleute betrachten Museen stets mit einem besonderen Blick: vergleichend, lernend und auf der Suche nach neuen Impulsen für die eigene Arbeit.
Der Höhepunkt der Reise folgte unmittelbar danach: ein offizieller Empfang beim Leiter der BMW Group Classic, Helmut Kaes. Ebenfalls anwesend war Katrin Gfroerer, Leiterin BMW Group Archiv und historische Fahrzeugsammlung, die erst vor Kurzem in Eisenach zu Gast war. Im Zentrum des Treffens stand der längst überfällige Antrittsbesuch der beiden neuen Eisenacher Geschäftsführer. Das Ergebnis des intensiven Austauschs: der gemeinsame Wille, die hervorragende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, neue Ideen zu entwickeln und die historische BMW-Tradition – insbesondere die Eisenacher BMW-Geschichte – weiterhin gemeinsam aufzuarbeiten. Erste Projektideen wurden bereits konkret besprochen.
Die BMW AG zählt seit vielen Jahren zu den verlässlichen Unterstützern der Stiftung – sei es durch Zeit-Exponate, Dauerleihgaben oder finanzielle Förderung. Besonders in diesem Jahr zeigt sich die enge Verbundenheit durch die Sonderausstellung zum Flugmotorenwerk in Eisenach, die ein bedeutendes Kapitel der BMW-Historie eindrucksvoll beleuchtet.
Im Anschluss an das Treffen führte der Weg über das ehemalige BMW-Gelände am Oberwiesenfeld und die frühere Knorr-Bremse. Die beiden Restaurations- und Reparaturwerkstätten beeindruckten die Gäste ebenso wie die Möglichkeit, seltene Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten – vom historischen Vorkriegs-BMW bis hin zum Formel-1-Rennwagen. Viele dieser Schätze sind der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich.
Den krönenden Abschluss bildete am letzten Tag die exklusive Besichtigung des großen BMW-Classic-Depots mit rund 1.200 Fahrzeugen – ein Privileg, das nur wenigen Besuchern zuteilwird.
Mit dieser außergewöhnlichen Reise im Gepäck kehrte die Delegation hochmotiviert nach Eisenach zurück – und mit dem festen Vorsatz, die gemeinsame Arbeit an der BMW-Geschichte engagiert weiterzuführen.